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besser Leben durch Lifehacks

27 Januar
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Raus aus dem Hamsterrad: Mein Tag gehört mir

Verzetteln Sie sich auch so oft in Nebensächlichkeiten? Den ganzen Tag läuft man wie ferngesteuert durch die Gegend und im Lauf der Zeit hat man das Gefühl, dass man gar keine Zeit mehr hat, etwas für sich zu tun oder seine Ziele voranzutreiben. Das kann ja nur in Unzufriedenheit enden. Ich jedenfalls war damit unzufrieden und habe einen Weg gefunden, aus dem Hamsterrad zu fliehen. Ich gebe jedem meiner Tage genau zwei Ziele, die ich am Abend erreicht haben will.

Ziel Nummer eins

Das erste und wichtigste Ziel eines jeden Tages muss etwas mit meinen allgemeinen Lebenszielen zu tun haben. Einige Beispiele: Sie haben sich das Ziel gesetzt, im nächsten Frühjahr 20 Kilo weniger zu wiegen oder Sie wollen den nächsten Marathon mitlaufen, eine Sprache lernen oder sich mehr Zeit für Ihre Freunde nehmen. Dann sollte Ihr Ziel Nummer eins für diesen Tag zum Beispiel eine ausgedehnte Jogging-Runde durch den Park sein oder ein langes Gespräch mit einer Freundin oder einem Freund. Je genauer Sie Ihr Ziel formulieren, desto leichter ist die Umsetzung. So können Sie sicher sein, dass Sie jeden Tag etwas für sich tun und Ihre persönlichen Ziele vorantreiben. Das Gefühl, nur noch im Hamsterrad der Arbeit zu stecken, kann so gar nicht aufkommen. Schließlich ist das wichtigste Ziel des Tages ein persönliches.

Ziel Nummer zwei

Ziel Nummer zwei ist meistens ein nicht so schwergewichtiges Ziel wie Nummer eins. Oft hat es etwas mit Hausarbeit zu tun oder mit Dingen, die zwar lästig sind, aber erledigt werden müssen. Eine neue Dichtung in den Wasserhahn einbauen, die Steuererklärung machen, mal wieder Fenster putzen. Was eben gerade anliegt. So vermeidet man die sich auftürmenden Berge an unangenehmen Dingen ganz im Vorbeigehen und hat immer das Gefühl, alles im Griff zu haben. Ein ungemein beruhigendes Gefühl kann ich nur sagen. Und es ist erstaunlich: Man schafft das tatsächlich und verschwendet keine Zeit mehr damit, darüber zu jammern und es vor sich her zu schieben.

Wie fremdbestimmt ich mich am Rest des Tages auch fühlen mag, ich weiß immer, dass ich auch etwas für mich tue. Ich habe seitdem nie mehr das Gefühl, dass mein Leben nicht mir gehört. Ich tue jeden Tag etwas, um meine persönlichen Ziele zu erreichen. Allein das Nachdenken über den nächsten Schritt, das nächste Ziel bringt mich schon weiter. Geringer Aufwand, große Wirkung. Aber ich habe festgestellt, dass man seine täglichen Ziele spätestens am Morgen noch vor der Arbeit festlegen muss. Sonst ist man nämlich ganz schnell wieder im Hamsterrad und hat keine Zeit mehr, sich um sich selbst zu kümmern.

 
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