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07 Februar
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Eine Ausbildung zum Coach – Das Sprungbrett in viele Richtungen

Der aus dem englischen stammende Begriff Coach bedeutet, wörtlich übersetzt und in seiner ursprünglichen Verwendung, Kutsche. Die Sinnentlehnung begann als der funktionale Sportlehrer zum persönlichen Berater, Motivator und neutraler Gesprächspartner seines Schützlings avancierte, später wurde der Terminus auch auf Schulungsleiter bei Seminaren für Führungskräfte übertragen. Im Laufe der Jahre und Zuge der überhöhten Verwendung von Anglizismen kam es immer mehr in Mode, Lehrer, Trainer und Berater aller Fachrichtungen generell als Coach zu bezeichnen, bis sich daraus ein eigenständiges Berufsbild mit staatlich anerkannter Ausbildung zum Coach entwickelte. Dennoch ist der Begriff Coach, ähnlich wie Unternehmensberater, nicht geschützt, sodass sich jeder, der persönliche Beratungen durchführt, auch ohne Qualifikation, so nennen, kann.

Bei der Ausbildung zum Coach wird unterschieden in Personal-Coaching und
Business-Coaching. Der Personal-Coach ist zuständig für Hilfestellungen bei Konflikten des persönlichen Bereichs wie der Partnerschaft, Sinnfindung – sowohl privat als auch beruflich, persönliche Ziele und Visionen, Entscheidungsprobleme zwischen Privat- und Berufsleben und Ähnlichem. Die Ausbildung des Business-Coachs ist wesentlich umfangreicher, sie behandelt ebenfalls den Lehrstoff des Personal-Coachs, ergänzt um weitere Fachgebiete wie Ethik im Coaching, Strukturierung von Abläufen des Coachings, Prozessplanung- und gestaltung, Organisationskultur- und beratung, gewaltfreie Kommunikation oder Coaching von Führungspersonen etc.

Neben der Ausbildung zum Coach in den genannten Gebieten werden auch Lehrgänge für Psychotherapie, für den Beruf des psychotherapeutischen Heilpraktikers und das NLP-Coaching (neurolinguistische Programmierung) angeboten. NLP findet in vielen Bereichen Verwendung. Frau Ostermann verbindet ihr Wissen mit Shiatsu in Kleve.  Hier muß man über den Tellerrand schauen. Wie Die überwiegende Zahl der Ausbildungsstätten ist Mitglied im Deutschen Fachverband Coaching (DFC) und staatlich zertifiziert, Prüfungen werden von offiziellen Stellen abgenommen. Der DBVC (Deutscher Bundesverband Coaching e.V.) hat sich zwar auf Business Coaching und Leadership spezialisiert, setzt aber die Qualitätsstandards für die Ausbildung zum Coach. Ziel der DBVC, aber auch vom DFC, ist neben Entwicklung und Förderung des Coachings auch die Professionalisierung der Branche, sowohl was Lehre und Forschung angehen, als auch bei der Fortbildung und der Aus- und Weiterbildung. Relativ neu ist die Möglichkeit einer Ausbildung zum Coach durch Präsenzschulungen bei der IHK (Industrie- und Handelskammer), was in Deutschland automatische eine allgemeingültige Anerkennung beinhaltet.

 
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