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besser Leben durch Lifehacks

01 Oktober
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Selbstorganisation mit einer Not-To-Do-Liste

Rauchfrei Verbotsschild
Creative Commons License photo credit: Madebyr.de

Ich bin in den letzten Jahren immer wieder in punkto Selbstmanagement an meinen To-Do-Listen gescheitert, da mir einige meiner blödesten Eigenarten mir immer wieder meine guten Vorsätze vernichten. Auch von vielen Kollegen und Freunden habe ich immer wieder erfahren, dass eine solche Liste mit guten Vorsätzen zwar ganz nett ist, aber bei weitem nicht ausreicht um eine umfassende Verhaltensbesserung herbeizuführen. Ich bin daher dazu übergegangen neben meine (ohnehin schon vorhandene) To-Do-Liste eine weitere Liste zu hängen die mit all den Sachen gefüllt ist, die ich AUFHÖREN will. Diese Not-To-Do-Liste erinnert mich seitdem immer brennend an all die Unarten mit denen ich mir selber im Weg stehe. Ich habe ganz schnell eine schwarze „Top-Ten“ für mich persönlich zusammenstellen können, die mich seither mit strengem Blick an meinem Schreibtisch kontrolliert:

  1. Kein Fernsehen! Es ist Wahnsinn wie viel Zeit man ineffektiv vor der Glotze verbringt. Wenn ich jetzt noch Filme sehe, dann nur auf DVD. Das spart Zeit und den Ärger mit den Werbeunterbrechungen.
  2. Kein Multitasking! Ich versuche es immer wieder und werde dabei einfach nur schludrig. Ich gewöhne mir jetzt an meine GANZE KONZENTRATION nur einer Sache zu widmen.
  3. Kein Rumquälen! Wenn es mir schlecht geht, ist auch meine Arbeit minderwertig. Arbeiten kann man an solchen Tagen also eigentlich gleich SEIN LASSEN!
  4. Kein sinnloses Shoppen! Rumbummeln frisst nur meine Zeit und der Einkauf ist genauso gut erledigt wenn ich ihn online tätige!
  5. Kein Rauchen! Rauchen kostet nicht nur Kondition und Gesundheit, es macht auch lethargisch, schwächt das Immunsystem und senkt Gedächtnis- und Denkleistung!
  6. Keinen Alkohol! Auch wenn es auf Partys ganz nett ist…Ein abendlicher Rausch schädigt nicht nur das Gehirn, sondern senkt auch die Produktivität über mehrere TAGE!
  7. Kein Smalltalk mehr! Ich verliere immer wieder Zeit indem ich mich in kleine unnötige Schwatzereien verwickeln lasse. Ich beschränke nun diese Gespräche auf gute Freunde und Familienmitglieder.
  8. Keine Fresserei mehr! Früher kam ich immer nach einem gewaltigen Mittagessen ins Büro und war völlig fertig. Das verschwendet nicht nur Zeit, sondern macht auch dauerhaft träge und unproduktiv!
  9. Nicht in Details verheddern! Ich muss mich immer selber daran erinnern das „Große Ganze nicht aus den Blick zu verlieren. Das spart Zeit und lässt kleine Fehler auch nicht so dramatisch erscheinen.
  10. Nicht überall ein anderes Passwort benutzen! Ich vergesse und verschludere immer wieder die dutzend verschiedenen Passwörter für meine diversen Accounts und ärgere mich dabei immer wieder maßlos!

Am besten funktionieren die beiden Listen natürlich „im Team“, da eine Erledigung auf der To-Do-Liste ein gutes Gefühl hinterlässt, während die mahnende Not-To-Do-Liste einen immer wieder vor den eigenen Schwächen warnt…

 
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