Ursprünglich war der Blazer ein Kleidungsstück für Männer. Er soll für die Marine erfunden worden sein. Dunkelblau und zweireihig geknöpft, so kannte man das Kleidungsstück zunächst. Inzwischen hat er die Modewelt in verschiedenen Farben erobert und man kennt ihn auch einreihig geknöpft. Und selbstverständlich haben es sich die Frauen nicht nehmen lassen, auch den Blazer überzustreifen. Und zwar sowohl zum Rock als auch zu Hose. Inzwischen ist er vor allem in der Business- Mode unentbehrlich geworden. Angela Merkel führt ihn täglich vor. Sie muss eine ganze Kollektion im Kleiderschrank haben. Mal tritt sie in schwarz ans Rednerpult im Bundestag, mal in rot oder gelb, aber immer ist es ein Blazer, den sie als korrektes Kleidungstück wählt. Und die Regenbogenpresse hat immer wieder ein Thema: Was trug die Kanzlerin.
Wechselnde Mode macht es spannend
Aber nicht nur elegante Blazer werden getragen, auch im sportlichen Stil hat das Kleidungsstück seine Freundinnen gefunden. Da werden im Reitsport anleihen genommen und in der englischen Mode. Leder kommt zum Einsatz und Cord. Die Länge variiert von Jahr zu Jahr, wie auch die Rocklängen sich in der Mode immer wieder ändern. Und ob er nun einreihig oder zweireihig, mit einem, zwei oder drei Köpfen geschlossen wird, ist auch vom gerade vorherrschenden Geschmack abhängig.
Der Blazer, ein Alleskönner
Auf jeden Fall gehört ein Balzer zur Grundausstattung im Kleiderschrank, denn er ist bestens kombinierbar. Man kann Blusen, T-Shirts oder Pullover darunter tragen. Es gibt ihn in der Sommer- und in der Wintervariante.