Shopping: Bestellungen im Ausland – worauf achten?
Die Welt ist in den letzten Jahren nicht zuletzt durch das Internet immer weiter zusammengerückt. Dies gilt nicht nur für die Kommunikation, auch im Bereich des Versandhandels haben die Zollämter immer mehr mit privaten Bestellungen zu tun. Allerdings läuft nicht immer alles so glatt, wie es sich mancher Verbraucher vielleicht wünscht.
Speziell die Einfuhrbestimmungen zu diversen Waren sind für viele ein Buch mit 7 Siegeln. Und auch der finanzielle Aspekt kann schnell zu einer bösen Überraschung werden, wenn man im zuständigen Zollamt auf die vor Wochen bestellte Ware wartet.
Zoll und Einfuhrumsatzsteuer
Kommen Pakete aus dem Ausland, wird der deutsche Zoll des Öfteren hellhörig. Lieferungen aus China oder den USA können für den Besteller schnell unangenehme Folgen haben. Warum? Nicht jedes Produkt, das im Ausland verkauft werden darf, genügt europäischen und deutschen Sicherheitsanforderungen, es wird aus dem Verkehr gezogen.
Darüber hinaus verrechnen sich viele Besteller. Denn was im Ausland bestellt wird und einen Wert von 150 Euro übersteigt, muss ggf. verzollt werden. Neben dem Zoll kommt aber ein weiterer Posten hinzu – die Einfuhrumsatzsteuer. Und unterm Strich kann eine Sendung aus dem Ausland so schnell teuer werden. Übrigens: Dem Betrag von 150 Euro werden auch die Versandkosten zugeschlagen.
Besonders kritisch kann es zudem werden, wenn pharmazeutische Produkte oder Markenartikel beim Zoll landen. Stellen sich Letztere als Markenfälschung heraus. Der Verbraucher hat dann das Nachsehen und einen finanziellen Schaden. Unternehmen, die sich auf den Export/Import spezialisieren, arbeiten am besten mit einer Zollagentur wie Porath zusammen. Hier sind nicht nur Know how und Erfahrung vorhanden. Auch die Kompetenz rund um den Globus macht den Warenverkehr meist einfacher und schneller.